Vitalpilze

Die traditionelle chinesische Medizin verwendet schon seit Jahrhunderten zahlreiche Pilze als Rezepturbestandteile um Krankheiten zu lindern und zu verbessern.  In Europa finden diese Pilze zum Teil in den Kräuterbüchern Erwähnung.


So wirkt die Stinkmorchel (Phallus impudicus) gegen Gicht, der Echte Zunderschwamm (Fomes fomentarius) zur Blutstillung und der Hallimasch (Armillaria mellea) als Abführmittel.
Neue Forschungen 


Die Forschungen, die an vielen Heilpilzen Chinas durchgenommen wurden beweisen die vielen zugesprochene Eigenschaften.

 

Schopftintlinge (Coprinus comatus)


Studien beweisen, dass die Mykotherapie mehr ist als nur Aberglaube. Der Wissenschaftler Rolf Siek, einer Kölner Arzneimittelfabrik testete 1975 in Tierexperimenten den Schopftintling (Coprinus comatus). Mithilfe der Experimente konnte er beweisen, dass schon eine kleine Menge des Pilzes zu erheblicher Senkung des Blutzuckerspiegels führt. Vergleichsweise wirkt ein handelsübliches Antidiabetikum nur geringfügig stärker als der Schopftintling.
Auch der deutsche Mykologe Kronberger, der unter Diabetes mellitus litt führte unter ärztlicher Kontrolle Selbstversuche mit dem Schopftintling durch. Er fand heraus, dass nicht nur der Schopftintling sondern auch noch andere Pilze eine blutzuckersenkende Wirkung besitzen.
In Japan und in den anderen asiatischen Ländern wurde auf diesem Gebiet ausgiebig weiter geforscht und neue Anwendungsmöglichkeiten entwickelt. In Japan, Korea, Republik China und der Volksrepublik China werden mittlerweile zahlreiche Produkte aus den Heilpilzen entwickelt, die aus Extrakten bestehen.


Zu den Heil- und Viatlpilzen zählen unter anderen auch:


•    Shiitake (Lentinula edodes)
•    Reishi (Ganoderma lucidum)
•    Gemeiner Spaltblättling (Schizophyllum commune)
•     Schmetterlingstramete (Trametes versicolor)
•    Affenkopfpilz (Hericium erinaceus)
•    Glänzenden Lackporling (Ganoderma lucidum)
•    Silberohr (Tremella fuciformis)

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