Beim Weihnachtsshopping das Girokonto nicht aus den Augen verlieren
Verfasst am: 24. November 2011 um 14:38Zu keiner anderen Zeit des Jahres sind die Geschäfte so voll wie in den Wochen vor Weihnachten. Es wird gekauft, was das Zeug hält: Weihnachtsgeschenke, Speisen und Getränke für die Festtage – und auch die eine oder andere größere Anschaffung, die vielleicht schon länger geplant war. Der Grund dafür ist nicht nur der Wunsch, anderen zu Weihnachten eine Freude zu bereiten oder sich selbst etwas Gutes zu gönnen. Manch ein Arbeitnehmer kann sich in den letzten Wochen des Jahres über Weihnachtsgeld, Gratifikationen beziehungsweise ein dreizehntes oder gar vierzehntes Monatsgehalt freuen, so dass das Portemonnaie in dieser Zeit vielleicht etwas lockerer sitzt als sonst, weil auch die Einnahmen höher ausfallen.
Doch gerade deshalb sollte man beim Weihnachtsshopping sein Girokonto nicht aus dem Blick verlieren. Denn auch die schönsten Vorweihnachtswochen und Weihnachtsfeiertage sind irgendwann vorbei, und dann kann schnell das böse Erwachen kommen. Wer beim Weihnachtsshopping allzu sorglos “zugeschlagen” hat, reibt sich Ende Dezember oder Anfang Januar möglicherweise verwundert die Augen, wenn auf dem Girokonto plötzlich noch die eine oder andere Kartenzahlung gebucht wird, die man vielleicht schon gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Gerade das bargeldlose Bezahlen verführt viele Menschen dazu, bei ihren Einkäufen etwas großzügiger zu sein, als sie es wären, wenn sie alle Rechnungen sofort bar begleichen würden. Verstärkt wird dieser Effekt noch, wenn im Versandhandel Bestellungen auf Rechnungen getätigt werden, wenn Käufe auf Raten erfolgen oder wenn so genannte Zahlungspausen in Anspruch genommen werden.
Auf diese Weise kann das Geld auf dem Girokonto schnell knapp werden und möglicherweise müssen dann teure Dispo- oder Überziehungszinsen gezahlt werden, wenn das Konto ins Minus rutscht. Verstärkt wird der Effekt oft noch dadurch, dass bei vielen Menschen gerade nach dem Jahreswechsel größere Abbuchungen vom Girokonto fällig werden – etwa für Versicherungsprämien, Mitgliedsbeiträge und Ähnliches. Dadurch kann die Liquidität auf dem Girokonto arg strapaziert werden, so dass von etwaigen zusätzlichen Einkünften in der Weihnachtszeit nichts mehr übrig bleibt. Wer sich das ersparen möchte, sollte sich gerade auch beim Weihnachtsshopping lieber nicht vom Kaufrausch überwältigen lassen.


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