Softair Pistolen mit Federdruck oder auch als AEG in verschiedenen Nachbauten wie Desert Eagle oder Colt gibt es hier!
Jeder, der das Softair Spiel verantwortungsbewusst spielen möchte, muss eine Schutzbrille tragen, um seine Augen vor den Kugeln zu schützen.
Wer Nachladen will, benötigt stets genügend Munition. Softair Munition gibt es in verschiedenen Durchmessern und Gewichten.
Wer lieber ein Gewehr statt einer Pistole nehmen möchte, ist mit der Colt M4A1 super bedient.
Softair Waffen sind Druckluftwaffen, die mittels Federdruck, Gasladung oder elektronisch funktionieren - in der Regel handelt es sich um optische Nachbauten von Originalwaffen (Replicas). Es werden Plastikkugeln unterschiedlicher Kaliber verschossen. Die Geräte werden oft zu Spielzwecken (ähnlich den artverwandten Paintballwaffen) und mittlerweile zunehmend auch als Sportwaffen genutzt. Meist sind Softair Waffen Repliken tatsächlich existierender Schusswaffen, die nach entsprechender Lizenzvergabe hergestellt werden.
Feder-, Gas- und Elektrosoftairwaffen
Die Waffen werden grundsätzlich über drei unterschiedliche Funktionsmechanismen unterschieden:
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|---|---|
| Federdruck Softair Waffe Colt |
Nachbau der bekannten M4A1 |
Sie sind als Federdruckgerät, gas- und elektronikbetrieben erhältlich.
Die preiswerteste, aber auch bedienaufwändigste Variante ist diejenige, die über eine einfache Feder funktioniert. Diese Feder muss, meist mittels eines beweglichen Schlittens, vor jedem Schuss aufgezogen werden. Das schließt halb- oder vollautomatischen Betrieb aus.
Aufgrund der aus dem simplen Mechanismus resultierenden niedrigen Produktionskosten sind diese Waffen vor allem im Billigpreissegment zu finden, es gibt aber auch Ausnahmen, so zum Beispiel Federgewehre, die qualitativ sehr hochwertig verarbeitet sind und entsprechend viel kosten.
Stärker auf dem Markt vertreten sind gasbetrieben Waffen. Diese benötigen eine Gaskartusche mit Treibgas, dessen Freisetzung das Schießen ermöglicht. Geräte dieses Typus erlauben sowohl den halb-, als auch den vollautomatischen Betrieb. Jedoch birgt der Bedarf an gefüllten Gaskartuschen einen gewissen Nachteil.
Die am häufigsten verwendete Gattung der Softair Waffen ist die der elektrisch betriebenen. Diese als AEG-Waffen (AEG = Automatic Electric Gun, automatische elektronische Feuerwaffe) bezeichneten Geräte funktionieren durch ein zylindrisches System. Hier wird eine Feder über einen Elektromotor gespannt und durch Auslösen ein Bolzen bewegt, der die Munition mittels Luftdruck aus der Kammer befördert. AEG - Softair Waffen erlauben sehr hohe Schussfrequenzen von circa 15-20 Schuss pro Sekunde. Sie werden mittels eines Akkus betrieben.
Waffenmodelle, Munition. Schutzbrillen und Sonstiges Zubehör
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|---|---|---|
| übliche 6mm Munition |
Eine Schießbrille für das Softair spielen auf Ziele |
Gepolsterte Schutzbrille für das Spiel mit Gegnern im Freien. |
Softair Waffen sind in den unterschiedlichsten Modelltypen erhältlich. Das Spektrum reicht von einfachen Repliken von gängigen Faustfeuerwaffen über vollautomatische Sturmgewehre wie des M-16 bis hin zu spezielleren Waffenklassen wie Repetierschrotfilinten oder Scharfschützengewehre. Nicht alle verfügbaren Modelle sind auch in Deutschland zu haben, hier greifen einige rechtliche Einschränkungen, die weiter unten beschrieben sind.
Die benutze Munition wird als BB bezeichnet. Am häufigsten werden hier Plastikkugeln mit einem Durchmesser von 0,6 cm verwendet. Es existieren aber auch zahlreiche Munitionsvarianten wie Kugeln, die aus Stärke bestehen und so biologisch abbaubar sind; Metallkugeln, die ausschließlich für den Sportschützenbedarf gedacht sind und Kugeln, die mit Markerfarbe gefüllt sind. Diese sind aber empfindlich und können aufgrund der Gefahr des Zerplatzens im Lauf nur von Waffen mit relativ niedrigem Druck verschossen werden.
Besonders wenn im Softairspiel ein Konflikt simuliert wird, das heißt die Spieler aufeinander schießen ist eine Schutzausrüstung vonnöten. Zumindest eine Schutzbrille, die speziell für Softairbeschuss geeignet ist, ist Pflicht. Es empfiehlt sich jedoch, eine Maske zu tragen, die auch Lippen und Ohren schützt, ebenso wie Handschuhe. Treffer auf diese empfindlichen Körperstellen führen in der Regel nicht zu ernstlichen Verletzungen, sind aber mitunter ausgesprochen schmerzhaft.
Verwendung von Softair Waffen / Softguns
Softair Waffen werden besonders zur spielerischen Simulation einer Konfliktsituation verwendet. In der Regel treten hier zwei Teams gegeneinander an; Ziel des Spiels ist die Erfüllung bestimmter Aufgaben wie des Eroberns und Haltens eines oder mehrerer Geländepunkte oder einfach das Eliminieren des gegnerischen Teams. Anders als bei Paintballwaffen, wo Treffer farblich markiert werden, muss sich der Softairspieler auf die Fairness des Gegners verlassen was zu wertende Treffer angeht, da diese (so keine Farbmunition verwendet wird) nicht eindeutig nachvollziehbar sind.
Neuerdings kommt die Verwendung der Waffen für das Sportschießen in Mode. Hier kann auf Zielscheiben oder auch auf sogenannten Woodland-Hindernisparcours geschossen werden.
Wirkungsgrad, Gefahren und Rechtslage
Die Geschossgeschwindigkeit bei Softair Waffen reicht von 30 Metern pro Sekunde bei den preiswerten Spielzeugmodellen bis hin zu 240 Metern pro Sekunde bei sehr leistungsfähigen Gasdruckwaffen. Elektrische Kanonen bewegen sich mit circa 80 Metern pro Sekunde im Mittelfeld.
Die Spielzeugwaffen verschießen ihre Munition in der Regel nicht über einer Energie von 0,5 Joule, in Deutschland legal (ab 18) erhältlich sind allerdings Waffen mit einer Feuerenergie von bis zu 7,5 Joule. Alle darüber sind erlaubnispflichtige Waffen im Sinne des Waffengesetzes. Zudem darf keine vollautomatische Softairwaffe eine Schussenergie von über 0,5 Joule aufweisen. Das führt dazu, dass viele Gas- Und AEG-Modelle in Deutschland unverkäuflich sind oder so modifiziert werden müssen, dass nur noch eine halbautomatische Betriebsweise möglich ist.
Zu weiteren rechtlichen Einschränkungen führt das Aussehen der meisten Softair Waffen: Da sie Replika tatsächlicher Schusswaffen sind und oft auf den ersten Blick nicht als Nachbildung zu erkennen, sind sie so genannte Anscheinswaffen. Diese dürfen in der Öffentlichkeit nicht griff- oder einsatzbereit geführt werden. Die Verwendung ist nur auf Privatgrund zulässig.
Dies birgt auch die Hauptgefahr von Softairwaffen: Neben der Möglichkeit der Verletzung empfindlicher Körperpartien durch unzureichenden Schutz und unsachgemäße Handhabung besteht die Möglichkeit der Verwechslung mit tatsächlichen Schusswaffen, was eventuell falsche Reaktionen von Einzelpersonen und Beamten zur Folge haben kann.