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Schachuhren

Nicht nur beim Schach sind Schachuhren sind diese sehr begehrt. Der Zweck von mechanischen als auch digitalen Schachuhren ist ein Spiel zeitlich einzugrenzen. Ein Spieler hat so zum Beispiel 3 Minuten Zeit, um seinen Zug am Spielbrett zu tätigen. Schafft er dies nicht, hat der andere Spieler gewonnen.

Manche Partien dauerten mehr als einen Tag. Um dies zu verhindern, wurden bereits vor 150 Jahren Sanduhren eingesetzt. Die ersten mechanischen Uhren wurden von Thomas Bright Wilson erfunden. Wenig später waren diese bei offiziellen Schachturnieren zu sehen. In den darauf folgenden Jahren wurden weitere Entwicklungen getätigt, von denen die Spieler profitierten.

Die Innovationen des vergangenen Jahrhunderts

Heute sind mechanische Uhren komfortabel zu bedienen. Grundsätzlich werden Sie in die Mitte eines Tisches gestellt. Im Inneren befinden sich zwei Uhrwerke. Die Zeit wird mithilfe eines Fallblättchens angezeigt. Hat ein Spieler seinen Zug am Brett getätigt, drückt er einen Knopf. Ab diesem Zeitpunkt beginnt, die andere Uhr zu ticken bzw. die Spielzeit des anderen Spielers abzulaufen. Wie viel Zeit jeder Spieler hat, kann individuell entschieden werden. Diese Uhren werden so produziert, dass nur ein Uhrwerk zur selben Zeit laufen kann.

Durch die hervorragende Entwicklung sind neue mechanische Schachuhren einfach abzulesen und zu verwenden. Die Bedienung gleicht einem Wecker zum Aufziehen. Vor etwa 30 Jahren wurden die ersten digitalen Schachuhren entwickelt. Der bekannte Schachspieler Robert James Fischer brachte im Jahr 1988 ein neues Modell zum Vorschein, bei dem es pro Zug eine zusätzliche Bedenkzeit für jeden Spieler gab. Auf größeren Turnieren wie zum Beispiel Weltmeisterschaften wird ausschließlich mit diesen Uhren und Regelungen (FIDE) gespielt.

Digitale Schachuhren bieten vielerlei Vorteile

Eine digitale Schachuhr kann einfach und bequem abgelesen werden. Die verbleibende Zeit wird auf der Anzeige angezeigt. Des Weiteren sind je nach Ausführung Voreinstellungen vorhanden. Diese beziehen sich nicht ausschließlich auf ein Schachspiel. So können bereits Zeitangaben für Dame oder anderweitige Brettspiele vorhanden sein. Das Ende der Bedenkzeit ist durch ein Lichtsignal oder einen Signalton zu erkennen. Die zusätzliche Bedenkzeit (FIDE Regeln) wird automatisch hinzugefügt.

Digitale Schachuhren werden mithilfe von Batterien betrieben. An einer Anzeige kann der Schiedsrichter oder die Spieler den Zustand der Batterie erkennen. Somit ist die Gefahr nicht gegeben, dass die Anzeige während des Spiels nicht mehr funktioniert. Bei digitalen Schachuhren ist gegenüber mechanischen Schachuhren kein Ticken wahrzunehmen. Zudem sind Sie um vieles präziser. Die Voreinstellungen können jederzeit geändert und nach den eigenen Bedürfnissen eingestellt werden.