Eine Baustütze ist ein tragendes Element auf einer Baustelle. Die Baustütze wird angewendet, um Bauteile oder Arbeiter zu sichern. Sie entlastet und stützt die noch nicht stabilen Bauteile. Die Baustütze kann aus verschiedenen Materialien sein wie Stein, Metall, Beton oder Holz. Das Material muss auf den Verwendungszweck angepasst sein. Sie muss über so viel Druckfestigkeit verfügen, dass sie der geforderten Belastung standhalten kann.
Baustützen, im speziellen Deckenstützen verfügen über einen Teleskoparm, um dem Arbeiter eine dritte Hand zu bieten. Dadurch können manch aufwendige Arbeiten, die eigentlich mehrere Arbeiter erfordern, von nur einem einzigen Arbeiter erledigt werden. Somit bieten Baustützen auch ökonomische Vorteile.
Für den Einsatz bei Arbeiten ohne Bodenkontakt dienen die ausziehbaren Schalenstützen. Bei diesen muss beachtet werden, dass der Abstand zwischen Unterseite des Innenrohres und dem höchsten Punkt des Außenrohres mindestens 10 cm betragen muss.
Für einen sicheren Stand auf unbefestigtem Boden müssen entsprechende Unterlagen verwendet werden, so z.B. Kanthölzer, Pfosten oder ein Richtbock.
Baustützen aus Stahl mit Ausziehvorrichtung müssen eine europäische Norm erfüllen. Diese bezieht sich unter anderem auf die Konstruktion, die Werkstoffe und auf den Korrosionsschutz
Nach dieser Norm gibt es fünf verschiedene Stützklassen nomineller charakteristischer Tragfähigkeit. Die Stützklassen unterscheiden sich in ihren maximalen Auszugslängen und ihren Endplattenausbildungen. Die Baustützen A bis C besitzen längenabhängige nominelle Tragfähigkeiten, die Stützklassen D und E haben über ihren gesamten Verstellbereich die gleiche nominelle Tragfähigkeit. Diese Norm bezieht sich auf den Bereich Traggerüste und Schalungen, jedoch nicht auf den Bereich der Deckenschalungssysteme. Ebenso bezieht sich diese Norm nicht auf Baustützen aus anderen Materialien.